K6 Regatta Walchensee 30.07 – 31.07.2011


Der Walchensee zeigte am Samstag seine Schattenseite und wartete Samstagmorgen mit anhaltendendem Regen und wenig konstanten Wind auf. Entsprechend dem Wetterbericht war keine der anwesenden fünf K6-Crews wirklich überrascht davon. Der Start wurde daher durch die Wettfahrtleitung des Segelclub Walchensee e.V. - SCLW in Erwartung eines besseren Wetters, verschoben. Die Walchenseeer hatten tatsächlich eine guten Draht zum Wettergott, den mit Start um 15 Uhr 50 für die K6, Dyas und Monas jeweils 6 Minuten später, kam bei geringen Niederschlägen und einem passablen Wind von 3 Beaufort doch noch eine schöne Wettfahrt zustande. Die ortskundige Crew der GER 199 mit Peter Heimbeck am Steuer und Timo Klapper im Trapez, zeigte freundlicherweise allen anderen Seglern den Weg durch den Kurs.


Bei hervorragender Verpflegung durch den SCLW mit Fleisch vom Grill, selbstgemachten frischen Salaten,  Kuchen, Bier und Wein stärkten  wir uns am Abend im Zelt vor dem Clubheim und hatten Gelegenheit, noch etwas an Crewgewicht zuzulegen. Bei leidlich trockenem Wetter konnten wir den  perfekten Blick auf den See genießen. So gestärkt waren dann mittlerweile einige von uns der Überzeugung, sie hätten den Weg genauso gut ohne den durchwegs vorausfahrenden Peter Heimbeck  gefunden.


Stärkung und Crewgewicht  konnten wir  am nächsten Tag  gut gebrauchen, denn der See empfing uns mit gutem Wind, mit 3 auf 4 Beaufort steigend, in Böen vereinzelt auch etwas mehr. Hans - Jörg und Martin Schäffer mussten dann auch in der letzten Wettfahrt dem Wind mit einer ausgerissenen Fock Tribut zollen. Manch einer hat sich  vielleicht gedacht, etwas weniger vornehme Zurückhaltung am Vorabend  beim Essen wäre nicht schlecht gewesen. Es schien doch jedes Kilo von Vorteil zu sein.
Die Sonne setzte sich durch und man hatte den Eindruck, der Sommer käme doch noch. Bei diesen herrlichen Bedingungen und auf heimischen Gewässern ließ es sich der Peter Heimbeck wieder nicht nehmen,  dem Feld bei den vier Wettfahrten fast immer voraus zu fahren. Ein einziges Mal hat er dem Sepp Haag und mir den Vortritt beim Zieleinlauf gelassen, nachdem er  vor Freude über die schöne Gleitfahrt nach der Leetonne einen Kringel drehte. So stand er dann am Ende im heimischen Segelclub zusammen mit Timo Klapper auf dem Siegerpodest.


Damit nach dem Brombach- und Walchensee die Siegerfotos nicht langweilig werden, sollten wir alle bei der nächsten Regatta versuchen, den Peter vorne nicht immer allein zu lassen.

 


Herzliche Grüße
Robert Kellner